Dieser Panzer wurde von der Unabhngigen Operationsgruppe
Polesien unter General Kleeberg im Kampf gegen die Rote
Armee erbeutet. Der Panzer sollte offensichtlich an der
Schlacht bei Kock teilnehmen, wurf jedoch eine Kette
in einem kleinen Hain in der Nhe des Drfchens
Serokomla und musste aufgegeben werden. Deutsche Einheiten
konnten den Panzer, nach der Kapitulation der Polen
am 6. Oktober, bergen und reparieren. 

Der Panzer wurde von Oktober bis Dezember '39 in Kummersdorf
grndlich getestet und wurde danach der Amtsgruppe
fr Kraftfahrwesen und Heeresmotorisierung bergeben,
welche beschloss, den Panzer zu modifizieren
und am Frankreichfeldzug teilnehmen zu lassen. Das Ziel: 
den Franzosen und Briten enge militrische
Kooperation zwischen Sowjets und Deutschen vorgauckeln. 

Im Januar spielten die Finnen ber diplomatische Kanle
dem Dritten Reich einige Berichte ber die enttuschende
Qualitt sowjetischer Panzerplatten zu. Da schon vorher
die Panzerung des T-28 geprft wurde, und die Resultate
akzeptabel waren, wurde dem Bericht ber die sowjetische
Rstungsindustrie hinzugefgt, dass sie theoretisch
(ungefhr) gleichauf mit der franzsischen in Sachen
Panzerstahl ist, es in der Praxis aber erhebliche
Probleme in puncto Qualittskontrolle gibt.

Um den Wnschen der Amtsgruppe fr Kraftfahrwesen und
Heeresmotorisierung zu entsprechen, musste am Fahrzeug
im Panzerwerk Nrnberg eine Reihe von Modifikationen
vollzogen werden. Unter anderem wurde ein deutsches 
Funkgert eingebaut, die 76,2mm Kanone wurde durch eine 
75mm KwK 37 ersetzt. Auch die sowjetischen MG-s wurden 
durch deutsche MG34 ersetzt. Selbstverstndlich wurde 
auch eine Kommandantenkuppel a la Panzer III/IV eingebaut, 
sowie das zur KwK gehrige Turmzielfernrohr 5 b, das
Fahrerfernrohr KFF2 und auch 3 Kugelzielfernrohre des Typs
KZF 2 fr die MG34. Einige indigen-sowjetische Teile des 
in Lizenz gebauten BMW VI (Mikulin M-17F), wie z.B. 
Elektrik, Zndkerzen und Vergaser wurden durch deutsche 
Teile ersetzt und auf deutsches Benzin abgestimmt.
Natrlich wurde dem Panzer auch ein neuer Anstrich
(RAL 7021 natrlich) verpasst.

Ausgeliefert wurde er dann dem Panzer-Grenadier-Bataillon
z.b.V. als Befehlspanzer fr Oberstleutnant Steiner.


Bild:Pm53008.lbm
Tarnung:Icon0085.shp - 2-7 [1598,1599,1600][Panzergrau,Winterwei,Sandgelb]
